Hans Benzmann

 

 

Die Entwicklung der modernen deutschen Lyrik.

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    "O Künstler, deine Mannigfaltigkeit sei ebenso endlos wie die Erscheinungen in der Natur. Indem du das fortsetzest, was Gott begonnen hat, strebe nicht danach, die Werke aus Menschenhand zu vermehren, sondern die ewigen Schöpfungen Gottes. Ahme niemanden nach. Jedes deiner Werke sei eine neue Naturerscheinung.

Lionardo da Vinci.    

 

Wir können heute nicht beurteilen, ob wir uns noch immer in einer literarischen Übergangsperiode befinden oder ob die literarische Bewegung der letzten zwanzig Jahre nicht schon einen neuen Höhepunkt in der deutschen Literaturentwicklung bedeutet bezw. ob sie den ihrigen bereits überschritten hat. Jedenfalls ist die Zahl wirklich talentvoller, ja eigenartiger Poeten – abgesehen von einigen wenigen Dichtern sogar ersten Ranges – in Deutschland gegenwärtig nicht klein. Anderseits ist seit Mitte der neunziger Jahre nach heftigen literarischen Fehden und nachdem grade vor jener Zeit einige bedeutende und schöpferische Dichter aufgetreten waren, nicht nur der Kampfeslärm verstummt, sondern sogar eine gewisse Schaffensmüdigkeit eingetreten, so daß wir wohl berechtigt sind, die letzten Jahre als eine ein Entwicklungsstadium in gewisser Beziehung vorläufig abschließende Ruhepause zu bezeichnen. Damit ist nun nicht gesagt, daß alles poetische Schaffen und Wirken seit einigen Jahren daniederliegt. Im Gegenteil: Was geschaffen wurde, wirkt in die Tiefe und Breite, wirkt nicht nur auf die jüngeren und jüngsten Ta[16]lente zweiten und dritten Grades, so daß alle neue Kunst allmählich den Charakter des Neuen, Modernen zeigt, sondern auch in das Volk, insbesondere in die gebildeten Kreise hinein. Die entgegengesetzten Richtungen, Schulen und Theorien wirken auch heute, ohne sich – wie vor zehn Jahren – direkt zu bekämpfen; ein lustiges Leben und Weben, ein Getümmel der verschiedensten Ideen und Prinzipien herrscht – wenn auch in den letzten Jahren keine neuen bedeutenden Talente zu den älteren hinzugetreten sind –, so daß man jedenfall von einem Verfall, einer Dekadenz der deutschen Kunst nicht reden kann.

Bevor ich auf die Entwicklung der modernen Lyrik eingehe, halte ich es für nötig, zunächst einiges über das Wesen der deutschen Kunst und über den allgemeinen Zusammenhang der modernen deutschen Kunst mit der deutschen überhaupt und über künstlerisches Schaffen und Wirken, Urteilen und Genießen zu bemerken.

Die Kunst der Germanen ist individualistische Kunst: Persönlichkeits- und Empfindungskunst im Gegensatz z. B. zur romanischen, die vorzugsweise Formen- und Verstandeskunst ist. Man kann deshalb nicht gut von einer deutschen Tradition reden (höchstens im besonderen Sinne.) Wohl aber ziehen sich gewisse markante Linien durch die ganze germanische Kunst, welche steigen und fallen, sich fliehen oder allmählich (in Blütezeiten) oder jäh und innig (in der Kunst genialer Persönlichkeiten) sich vereinen. Eine dieser Linien – ich möchte sie zunächst einmal die mythische und mystische nennen – die der Ideen und Ideale, der Symbole und großen Rhythmen, die der Propheten, Märtyrer und Reformatoren, der Zweifelnden und Befreienden, der Zerstörenden und Aufbauenden, geht aus von den Liedern der "Edda" über das "Nibelungenlied" (alle Kunst ist im weitesten Sinne lyrisch) und den "Parzival" des Wolfram, über die Mystiker des Mittelalters, über den Ghibellinen Dante (denn wer hindert uns, anzunehmen, daß Dante etwa von gotischen oder [17] longobardischen Ahnen abstammt), über Shakespeare, Luther zu Schiller, Goethe, Novalis, Kleist, Grabbe, Hebbel, Grillparzer, Anzengruber, K. F. Meyer, Wagner, Nietzsche, Richard Dehmel, – zu Byron, Shelley, Poe, Carlyle, Emerson, Walt Whitman, Ruskin, – zu Ibsen, Björnson, Strindberg, – zu Multatuli, Maeterlinck, zu – beinahe hätte ich noch den von deutschen Voreltern abstammenden Tolstoj genannt. Die andere Linie – hier brauche ich nur die deutsche Kunst zu berücksichtigen – beginnt mit den ältesten Volksliedern, Sagen und Märchen, und geht, auf diese immer wieder zurückgreifend, über Walther von der Vogelweide, über Hans Sachs, über die späteren Dichter des evangelischen Kirchenliedes, um nur einige Verzweigungen zu nennen, zu Goethe (dem Dichter der Balladen und Lieder), zu Claudius, Bürger, Uhland, Eichendorff und Mörike, zu Annette von Droste-Hülshoff, zu Storm und Klaus Groth, von Bürger und Goethe zu Fontane und Detlev von Liliencron. Die Begriffe: idealistische und realistische, sentimentalische und naive Kunst decken nur zum Teil diese Gegensätze. Man könnte, um diese Linien kurz zu charakterisieren, die eine die der typischen deutschen Kunst bezeichnen, die andere die der individuellen deutschen bezw. germanischen Kunst. Beiden Kunstarten steht als gewissermaßen dritte die epigonenhafte Kunst gegenüber. Wir werden deshalb Dichter wie z. B. Storm und Johann Georg Fischer niemals Epigonen nennen, obwohl sie nicht zu den starken und originellen Persönlichkeiten gehören.

Der Typus der deutschen Kunst, deren Wesen realistisch ist, wird selbstverständlich immer wieder im Entwicklungsverlauf der deutschen Literatur erscheinen. Das liegt in der Natur der deutschen Kunst, die doch aus dem Volksempfinden, aus der Volksart emporwächst. Dagegen werden niemals neue und noch so originelle künstlerische Theorien ankämpfen können. Und ich behaupte, daß wir, wenn diese Kunst, die ich schlechthin die deutsche nannte, den breiten Untergrund der jeweilig schaffenden und wirkenden Ge[18]samtkunst bildet, daß wir dann von einer natürlichen und gesunden Entwicklung der deutschen Kunst reden können.

Kunst, die aus der Tiefe des Volksgemütes schöpft, erscheint nämlich ganz von selbst in einer Form, die auch der ästhetisch feingebildete gelten lassen muß, gewissermaßen in jener Form, die Anfang und Ende aller Kunst ist, die bewußt oder unbewußt auch von Künstlern subjektivster Art gesucht wird, und sogar von denen, die sie verleugnen, urplötzlich und unwillkürlich geschaffen wird. In der Tat, fast jedem echten Dichter gelingt einmal eine Strophe, die wie ein uraltes Volkslied klingt, wie uralte Poesie, oder sie steht auf einmal vor ihm fertig da, kaum weiß er, woher und wie sie ihm zuflog.

Daß auch innerhalb der modernen Literatur von einer ganzen Reihe von hochbegabten Dichtern – ich nenne neben Liliencron, Falke, Karl Busse – jener deutsche Kunsttypus vertreten wird, gereicht ihr zur Ehre und zeugt von ihrer gesunden Art und Entwicklung. Aber auch grade in der modernen Literatur findet man bei Dichtern, die ganz den entgegengesetzten Kunstanschauungen huldigen, wie z. B. bei Richard Dehmel, Arno Holz, Johannes Schlaf, ja sogar bei Dauthendey, Mombert und Stephan George einzelne Lieder bezw. Strophen, die geradezu volksliedartig wirken. Man kommt auf Umwegen immer wieder auf diese Einfachheit zurück. Auf die mit dieser Frage zusammenhängenden spezielleren modernen ästhetischen Probleme, insbesondere auf die naturalistischen und formalistischen Theorien sowie auf die verschiedenen persönlichen Stile komme ich später bei der Darstellung der Entwicklung der modernen Lyrik bezw. bei den einzelnen Charakteristiken der hervorragendsten modernen Lyriker zu sprechen.

Anderseits ist die deutsche Kunst, und ganz besonders auch die moderne: Persönlichkeitskunst, Ideen-, Weltanschauungskunst, individuelle Stilkunst. Ich habe hierbei im Sinne die Dichtungen eines Richard Dehmel, [19] Johannes Schlaf, Julius Hart, Wilhelm von Scholz, Hugo von Hofmannsthal, Alfred Mombert, um nur einige der bedeutenderen modernen Vertreter dieser Kunst zu nennen. In den Dichtungen der Genannten spiegelt sich die individuelle Seele, Zeitliches und Ewiges, spiegeln sich die mannigfaltigsten Kunst- und Weltanschauungen. Welche Art jede derselben ist, darüber später.

Es kommt nun nicht darauf an, ob die Weltanschauung bezw. die Kunst eine – im alten Sinne – sittlich wirkende ist. Wenn nur das Kunstwerk aus innerster Ergriffenheit heraus geschaffen wurde, aus einem tiefen Erleben, Fühlen, Denken, aus wahrhaftem Traum und Treiben, wenn es nur in heiliger Wahrhaftigkeit vor uns steht, wie eine Notwendigkeit, wie die Welt, wie das Leben, wie das Schicksal. Nicht das Häßliche, Perverse, Grausenerregende, nur das Verlogene, Unehrliche, Unfreie, Nachempfundene, Konventionelle ist zu verwerfen. Man hat neuerdings wieder gesagt, daß die deutsche Kunst eine aus ureignem sittlichen Geiste heraus geborene sei. Mögen derartige Bestrebungen im Wesen des Deutschen begründet und auch in seiner Kunst bisweilen stark (Schiller) hervorgetreten sein, mag es zu wünschen sein, daß auch von den Künstlern der Zukunft positive, optimistische, an sich erhebende Ideen verkündet werden – an sich hat die Kunst diesen Zweck, dieses Wesen nicht, noch wirkt wahrhafte, ehrliche Kunst unsittlich. Nicht jede Kunst ist für jeden. Fühlen, Schaffen, Genießen und Urteilen ist vielmehr im höchsten Grade subjektiv, ist Triebleben. Künstlerisches Kunstschaffen und -genießen ist wie ein Fluidum, das die ganze Welt, organische und unorganische, durchzieht, ist eine besondere Eigenschaft alles Lebens, ein ureignes, urirdisches und urhimmlisches Phänomen – wie kann man ihm da andere Zwecke und Ziele unterschieben, als die ihm ureignen, die auf Befriedigung dieses Urtriebes bei dem Schaffenden sowohl wie bei dem Genießenden gehen? Freilich, nochmals sei es betont, [20] nicht jede Kunst ist für jeden. Höhenkunst, intime und feine Kunst aber darf in erster Linie nicht an dem Maßstabe des Befangenen und einseitig Empfindenden gemessen werden. Kunst bedarf darum notgedrungen höchster Freiheit, und ihr Schranken und Grenzen zu setzen, ist geradezu widersinnig und unnatürlich. Daß auch in der ernst zu nehmenden Kunst – neben dieser geht natürlich immer eine unehrliche, verlogene Kunst, eine der Nachahmungen und Übertreibungen her – sich heute vielfach ein übersensitives, ja anscheinend perverses Wesen mehr wie sonst breit macht, ist begreiflich; denn in einer nach einer neuen Auffassung des Menschlichen und Göttlichen ringenden Zeit muß auch die Kunst, um neue Ideale und Symbole zu finden, bis an die tiefsten Wurzeln des Menschlichen vordringen.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Moderne Deutsche Lyrik.
Mit einer literargeschichtlichen Einleitung und biographischen Notizen herausgegeben von Hans Benzmann.
Leipzig o.J. [1904] (Universal-Bibliothek, 4511-4515), S. 15-76.

Unser Auszug: S. 15-20.

URL: https://archive.org/details/benzmann-moderne-deutsche-lyrik-1904

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

Werkverzeichnis


Verzeichnisse

Stork, Karl (Hrsg.): Hans Benzmann. Zu seinem Gedächtnis.
Greifswald: Akademisch-Literarischer Bund 1928.
S. 28-52: Aufsätze von Hans Benzmann.

Raabe, Paul (Hrsg.): Index Expressionismus.
Bibliographie der Beiträge in den Zeitschriften und Jahrbüchern des literarischen Expressionismus. 1910-1925.
18 Bde. Nendeln, Liechtenstein: Kraus-Thomson 1972.
Bd. 1 (= Serie A: Alphabetischer Index, Teil 1), S. 185-187.

Schlatter Binswanger, Georg H.: Art. Benzmann, Hans.
In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert.
Biographisches-bibliographisches Handbuch.
Bd. 2. Berlin u.a. 2000, Sp. 328-329.



Benzmann, Hans: Im Frühlingssturm! Erlebtes und Erträumtes.
Großenhain u.a.: Baumert & Ronge 1894.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_VYouAAAAYAAJ
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/008974693

Benzmann, Hans: Joris Carl Huysmans.
In: Wiener Rundschau.
Jg. 2, 1897/98, 15. Dezember 1897, S. 105-107.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_YX5HAAAAYAAJ

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URL: http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/28028685

Benzmann, Hans: Alberta von Puttkamer.
In: Beilage zur Norddeutschen Allgemeinen Zeitung.
1899, Nr. 229, 29. September, S. 1-2.
URL: http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/28028685

Benzmann, Hans: Deutsch-böhmische Dichter. I/II.
In: Beilage zur Norddeutschen Allgemeinen Zeitung.
1900: Nr. 127, 2. Juni, S. 1; Nr. 128, 3. Juni, S. 1-2.
URL: http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/28028685

Benzmann, Hans: Die deutsche Frauenlyrik der Gegenwart.
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URL: https://de.wikisource.org/wiki/Die_Gegenwart_:_Zeitschrift_für_Literatur,_Wirtschaftsleben_und_Kunst

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PURL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-diglit-127357

Benzmann, Hans: Oesterreichische Provinz-Litteratur.
In: Südwestdeutsche Rundschau.
1901, Nr. 22, Zweites November-Heft, S. 737-743.
PURL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-diglit-127357

Benzmann, Hans: Lyrik [Sammelrezension].
In: Die schöne Literatur. Beilage zum Literarischen Zentralblatt für Deutschland.
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URL: https://archive.org/details/bub_gb_aHoDAAAAYAAJ

Benzmann, Hans: Stephan George.
In: Stimmen der Gegenwart. Monatsschrift für moderne Litteratur und Kritik.
Bd. 3, 1902, Nr. 3, März, 7 S. (unpag.). [PDF]

Benzmann, Hans: Lyrik [Sammelrezension].
In: Die schöne Literatur. Beilage zum Literarischen Zentralblatt für Deutschland.
1902, Nr. 5, 1. März, Sp. 73-75.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_aHoDAAAAYAAJ

Benzmann, Hans: Stephan George.
In: Rheinisch-Westfälische Zeitung.
Zweites Blatt zur Sonntag-Ausgabe. 1902, Nr. 766, 28. September, S. *1-2. [PDF]

[Benzmann, Hans]: [Rezension zu:]
"Aus tiefster Seele". Eine Blütenlese der deutschen Lyrik von Klopstock bis zur Gegenwart.
Von Adolf Bartels. 3. Aufl. Lahr in Baden.
In: Wiener Abendpost. Beilage zur Wiener Zeitung.
1902, Nr. 275, 29. November, S. 6.
URL: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz

Benzmann, Hans: Deutsche Lyriker der Gegenwart.
In: Die Gegenwart. Wochenschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben.
Bd. 62, 1902, Nr. 49, 6. Dezember, S. 358-361.
URL: https://de.wikisource.org/wiki/Die_Gegenwart_:_Zeitschrift_für_Literatur,_Wirtschaftsleben_und_Kunst

Benzmann, Hans: Die Tendenzen in der modernen deutschen Literatur.
In: Neue Freie Presse. Morgenblatt.
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In: Nord und Süd. Eine deutsche Monatsschrift.
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Benzmann, Hans: Lyrik [Sammelrezension].
In: Die schöne Literatur. Beilage zum Literarischen Zentralblatt für Deutschland.
1903, Nr. 13, 4. Juli, Sp. 200-202.
URL: https://archive.org/details/dieneueliteratu00unkngoog

Benzmann, Hans: Die Entwicklung der modenen deutschen Lyrik.
In: Moderne Deutsche Lyrik.
Mit einer literargeschichtlichen Einleitung und biographischen Notizen herausgegeben von Hans Benzmann.
Leipzig o.J.: Reclam [1904] (Universal-Bibliothek, 4511-4515), S. 15-76.
URL: https://archive.org/details/benzmann-moderne-deutsche-lyrik-1904

Benzmann, Hans: Die moderne Ballade und Romanze.
In: Bühne und Welt. Zeitschrift für Theaterwesen, Litteratur und Musik.
Jg. 7, 1904/05, 1. Halbjahr, Heft 5, [1. Dezember-Heft 1904], S. 197-202.
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/009995175

Benzmann, Hans: Wilhelm Weigands Lyrik.
In: Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde.
Jg. 7 (1904/05), Heft 10, 15. Februar 1905, Sp. 702-704. [PDF]

Benzmann, Hans: Otto Erich Hartlebens Lyrik.
In: Beilage zur Allgemeinen Zeitung.
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URL: https://digipress2.digitale-sammlungen.de/

Benzmann, Hans: Die moderne Ballade und Romanze.
In: Nord und Süd. Eine deutsche Monatsschrift.
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URL: https://de.wikisource.org/wiki/Nord_und_Süd
URL/ https://catalog.hathitrust.org/Record/007918991

Benzmann, Hans: Alfred Mombert.
In: Nord und Süd. Eine deutsche Monatsschrift.
Bd. 119, 1906, November, S. 262-269.
URL: https://de.wikisource.org/wiki/Nord_und_Süd
URL/ https://catalog.hathitrust.org/Record/007918991

Benzmann, Hans: Die Entwicklung der modernen deutschen Lyrik.
In: Moderne Deutsche Lyrik.
Mit einer literargeschichtlichen Einleitung und biographischen Notizen herausgegeben von Hans Benzmann.
Zweite gänzlich veränderte Auflage. Leipzig o.J.: Reclam [1907] (Universal-Bibliothek, 4511-4515), S. 17-75.
URL: https://archive.org/details/modernedeutschel00benzuoft
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/001777309

Benzmann, Hans: Henry Wadworth Longfellow und seine Stellung in der amerikanischen Literatur
(Zum 100. Geburtstage des Dichters am 27. Februar 1907)
In: Beilage zur Allgemeinen Zeitung.
1907, Nr. 49, 27. Februar, S. 385-389.
URL: https://digipress2.digitale-sammlungen.de/

Benzmann, Hans: Stefan George.
In: Die Lichtung. Deutsche Monatsschrift.
1907, Heft 11, November, S. 485-490. [PDF]
wiederholt
In: Die Propyläen.
Jg. 6, 1908, Nr. 13, 30. Dezember, S. 197-198. [PDF]

Benzmann, Hans: Sommersonnenglück.
Neue Gedichte.
Berlin u.a.: Schuster & Loeffler 1908.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_MYMuAAAAYAAJ
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/008974692

Benzmann, Hans (Hrsg.): Das Zeitalter der Romantik (1800 - 1820),
nebst einem Anhang: Die Freiheitskriege und die Reaktion im Liede der Zeit.
Eine Sammlung.
München u.a.: Müller 1908.
URL: https://archive.org/details/daszeitalterderr00benzuoft
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/001777306

Benzmann, Hans: Detlev von Liliencron.
In: Die Gartenlaube.
1909, Nr. 33, S. 694-697. [PDF]

Benzmann, Hans: Die soziale Ballade in Deutschland.
Typen, Stilarten und Geschichte der sozialen Ballade.
München: Beck 1912.
PURL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11167312.html
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/001778309

Benzmann, Hans: Jens Peter Jacobsens Lyrik.
In: Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung. Morgen-Ausgabe.
1914, Nr. 327, 1. Juli, 4. Beiblatt, Literarische Rundschau, S. *1.
URL: zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/27646518

Benzmann, Hans: Für Kaiser und Reich. Kriegsgedichte.
München: Beck 1915.
PURL: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00007CDC00000000

Benzmann, Hans: Lyrischer Expressionismus.
In: Allgemeine Zeitung (Erscheint einmal wöchentlich).
1918, Nr. 17, 21. April, S. 174-175.
URL: https://digipress2.digitale-sammlungen.de/

Benzmann, Hans: Oskar Loerke.
In: Die Rheinlande.
Bd. 28, 1918, Heft 9/10, September/Oktober, S. 190-192.
PURL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/rheinlande

Benzmann, Hans: Carl Busse †. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt.
1918, Nr. 345, Zweites Abendblatt, 13. Dezember, S. 1.
PURL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:30:2-223884

Benzmann, Hans: Charles Baudelaire (Geb. am 21. April 1821).
In: Allgemeine Zeitung (Erscheint einmal wöchentlich).
1921, Nr. 24/25, 19. Juni, S. 218-219.
URL: https://digipress2.digitale-sammlungen.de/

 

 

 

Literatur

Beck, Heinrich u.a. (Hrsg.): Zur Geschichte der Gleichung "germanisch – deutsch". Sprache und Namen, Geschichte und Institutionen. Berlin u.a. 2004 (= Reallexikon der germanischen Altertumskunde; Ergänzungsbände, 34).

Brandmeyer, Rudolf: Poetiken der Lyrik: Von der Normpoetik zur Autorenpoetik. In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte. Hrsg. von Dieter Lamping. 2. Aufl. Stuttgart 2016, S. 2-15.

Grotthuß, Jeannot Emil von: Deutsche Lyrik. In: Türmer-Jahrbuch. 1902, S. 388-397. [PDF]

Grotthuß, Jeannot Emil von: Probleme und Charakterköpfe. Studien zur Litteratur unserer Zeit. Stuttgart 1902.
URL: https://archive.org/details/problemeundchara00grotuoft
S. 241-278: Moderne deutsche Lyrik.

Hahl, Werner: Art. Erlebnis. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Bd. I. Berlin u.a. 1997, S. 496-498.

Lemke, Ernst: Hans Benzmann. In: Pommern des 19. und 20. Jahrhunderts. Stettin 1936 (= Pommersche Lebensbilder, 2), S. 443–456.

Schuhmann, Klaus: Lyrik des 20. Jahrhunderts. Materialien zu einer Poetik. Reinbek bei Hamburg 1995 (= rowohlts enzyklopädie, 550).

Zymner, Rüdiger: Theorien der Lyrik seit dem 18. Jahrhundert. In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte. Hrsg. von Dieter Lamping. 2. Aufl. Stuttgart 2016, S. 23-36.



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