Franz Clement

 

 

Arthur Rimbaud und seine Lyrik.

 

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Wenn man Rimbaud in Deutschland kennt, so kommt es daher, daß man für Verlaines verlorenes Leben seit dem Bekanntwerden dieses lyrischen Genies starkes Interesse zeigt und daß der junge Zigeuner aus Charleville im Leben Paul Verlaines eine verhängnisvolle Rolle spielte. Aus dem richtigen Gefühl heraus, wie interessant an und für sich dieser lyrische Vorläufer Verlaines war, als Mensch wie als Dichter, gibt K. L. Ammer in einem Buche *), das Stefan Zweig geist- und gefühlsprühend eingeleitet hat, einen für Deutschland sehr wichtigen Beitrag zur modernen französischen Literatur- und Menschengeschichte: dieser Beitrag besteht aus einer tüchtigen Uebersetzung der Biographie Paterne Berrichons, des Mannes einer Schwester Rimbauds, und aus einer Auswahl aus Rimbauds Vers- und Prosalyrik.

Es ist ein Leben, wie es sich selten abspielt, das hier vor uns tritt. Vier Jahre Dichter und Bohémien, dann Schluß mit Kunst und Künstlerdasein. Danach fast zwanzig Jahre das Dasein eines großzügigen Kolonialkaufmanns, der in seinen Nebenstunden Erforscher bis dahin unbekannter Erdstriche wird. Von Ulrik Brendel sagt Johannes Rosmer in "Rosmersholm": "Auf alle Fälle hat er den Mut gehabt, das Leben nach seinem eigenen Kopf zu leben. Mich dünkt, das ist doch auch nichts Geringes." Hier ist einer, dem niemals das Brendelschicksal drohte und der keine Stunde seines Lebens den geringsten Zwang duldete, der als Knabe von 17 Jahren die kühnsten lyrischen Gänge ritt und bis zwanzig die Skala der dichterischen Schaffensmöglichkeiten und der europäischen Genußmöglichkeiten durchrast hat. Dann durchquerte er Europa mit wenig Geld und viel Energie, als anständiger Vagabund, ging in die heißen Zonen und starb nach langem, furchtbarem Siechtum in Marseille. Rastlos und nirgends zu Hause war er niemandes Sklave und herrschte über alle, die irgendwie schwach waren, über Verlaine, über seine Mutter und seine Schwestern, über seinen Schwager und Biographen Paterne Berrichon, der auch sein Bild meißelte, das als Denkmal auf der Place de la Gare seines Geburtsortes Charleville steht, auf dem Platz, wo seine Sinnlichkeit unter den vulgären Klängen der Militärmusik so ausgiebig die kleinen Mädchen verfolgte.

Ein Phänomen war dieser Mensch: zweimal ward sein Leben gebrochen: einmal sein dichterisches Leben durch ihn selbst, dann sein Wanderleben durch den Tod. Das erste, so ganz verschieden von dem zweiten, trank er aus, bis der Bodensatz schal schmeckte, das zweite, intensiver aber weniger kostbar als das erste, sieht aus wie jene schlanken, rauh abgebrochenen Granitsäulen, die man auf die Gräber setzt.

Was er denen gewesen, über die er herrschte, hat der größte von allen, die unter ihm litten, hat Verlaine bei Rimbauds Tode bezeugt:

Man sagt dich tot!
Zum Teufel solche Mär',
Samt dem, der sie erfunden
Und bis zu meiner Türe trug!

Ich glaub' es nicht. Du tot,
Ein Gott du unter halben Göttern,
Und die es sagen, sind verrückt.

Tot meine große, strahlende Sünde,
Dies ganze Gestern, das heute noch
In meinen Adern, in meinem Hirne brennt
Und strahlt und aufzuckt
Und immer neue Inbrunst zeugt.

Tot dieser ungeheure Sieg,
Der ungehemmt und ohne End'
Nach meines Herzens Takt, das göttlich war,
In allen Tönen widerhallt.

Tot dies Gedicht so wunderbar:
Des Lebens Weisheit ganz,
Mein Vaterland, die Luft meiner Bohème,
Tot? Nimmermehr, mein Leben lebtest du!

Anderer Dichter "Perioden" umfassen Jahre und Jahrzehnte; Rimbauds "Perioden" umfassen nur Monate. In dem Neujahrsgeschenk der Waisen, dem zeitlich ersten Gedichte des sechzehnjährigen Pennälers, ist er noch nicht Rimbaud, der geniale, tollkühne Revolutionär, laboriert er noch an der schülerhaften romantischen Sentimentalität, über die er so schnell hinwegkam, geht sein ganzes Streben noch darauf hinaus, einen recht richtigen Vers zu schreiben. Es kommt einem vor, als hielte ihn die Furcht vor einem etwaigen verbessernden Gymnasiallehrer in Schranken, als erzittere seine Muse in Pietät vor seinem Literaturprofessor <Izambard>, übrigens dem einzigen seiner Lehrer, der seine Genialität erkannte und sie ihm – verzieh. Zu zwölf Jahren schrieb er Aufsätze, die kühner waren als dieses Gedicht. Nur braust es in diesem doch schon ab und zu auf und dann findet er Bilder wie:

Langsam, ein Erinnern, lachend und schön,
Wie Rosenkranzperlen durch die Finger gehn.

Allmählich dringt die Löwenklaue durch und in dem "Schmied" – das Gedicht fehlt in der Ammerschen Sammlung – wird der französischen Dichtung von einem Schulbuben die soziale Lyrik beschert. Der Rhythmus schwingt freier; die formale Entwicklung geht Hand in Hand mit der geistigen. Ein starker energischer Effekt geht von diesem Schmiedegedichte aus. In "Sonne" und "Fleisch" brennt es von flandrischer Exuberanz und jünglinghaftem Lichtdurst, zeigt sich – besonders in dem wunderschönen Anfang – eine Vermengung von stärkstem Exotismus und unüberwindlichem Drang nach Betätigung der unterbundenen Lebensenergie. Es ist berauschend, wie er Aphrodite jubelnd seinen Sang zuwirft, und echt knabenhaft, echt jung, wie er seine kyprischen Träume stammelt: der Ephebe, der an seinen eigenen Gliedern die Schönheit abliest und von ihnen den Drang nach Schönheit hernimmt. Noch ist der Vers so gut besorgt, wie man es von einem Pennäler erwarten kann, und in "Ophelia" tritt auch noch die Naseweisheit hervor, die solch jungen Leuten eigen ist; der erste Teil dieses Gedichtes ist dabei von einer etwas konventionellen, aber einschmeichelnden Naturlyrik. Im "Ball" der "Gehängten" und in "Venus Anadyomene" – die ebenfalls bei Ammer fehlen – dringt schon der karikaturistische Realist durch; er wird auch dementsprechend freier in den Mitteln und zeigt eine Neigung zum Grotesken, die ihn nie verläßt; in letzterem Gedicht stehen so prächtg barocke Verse wie "Les rondeurs des seins semblent prendre l'essor". Die erste, von 1869 bis 1870 gehende Periode schließt daneben mit zwei anderen charakteristischen Gedichten, dem idyllischen, von Ammer kongenial verdeutschten "Faunskopf" und dem, eine verteufelt frühreife Menschenverachtung zeigenden "Châtiment de Tartufe"; dessen Fehlen in der Sammlung man Ammer vorwerfen darf.

Die zweite Periode Rimbauds geht von 1870 bis 1871. Sie ist bei Ammer nicht gewählt genug vertreten und doch ist sie schließlich viel interessanter als die erste. "Warum Nina nicht kommen kann" hätte trotz der frischen, reifen, gar nicht mehr jünglinghaften Sinnlichkeit schließlich wegbleiben können. "A la Musique" jedoch, in dem das Lolchkorn der Perversität zuerst in dem reinen Weizen ungebrochener Leidenschaften auftaucht, und auch der einfach schöne Zyklus "Roman" durften hier nicht fehlen. In dieser Periode vollzieht Rimbaud seine Ausbildung zum Augentier und entwickelt sich immer mehr zum Realisten, Satiriker, Sittengeißler und Philisterverächter. Daß er alle die Liebschaften, von denen er singt, schon erlebt, am eigenen Leibe erlebt hat, ist möglich, aber nicht wahrscheinlich. Das sagt übrigens nicht viel, denn innerlich erlebt hat er sie sicher mit der untrüglichen Ahnungsgabe des auch körperlich Frühreifen. Im "Roman" lügt er z. B. ganz ruhig, ganz naiv zwei Jahre zu seinem wirklichen Alter hinzu; aber wie nebensächlich wirkt das, wenn man bedenkt; wie richtig er eben hier seinen eigenen Seelenzustand, jedenfalls den Seelenzustand seines Alters, durchschaut hat. Jugendlich, recht jugendlich sind daneben die Verse der "Effarés" (denen Ammer den unbedeutenden Titel "Die Bettelkinder" gegeben hat), und ebenso frühalt sind "Wintertraum" und "Cäsarenzorn". Das letzte, neben dem "Schläfer im Tal" vielleicht das beste Gedicht dieser Periode, ist wunderbar marmorn geraten und hat einige wahrhaft monumentale Verse. Im "Schläfer im Tal" glaubt man Liliencron vorzuhören. Dazu kommen "Im grünen Cabaret" und "Meine Bohème", in denen die ganze Lebensliebe dieses einzigartigen Egoisten betörend aufflammt, während eine an Frechheit grenzende künstlerische Kühnheit in den "Stubenhockern" das Aeußerste an Realismus zu bieten sucht; dieser knabenhafte Kultus des Häßlichen – das Wort knabenhaft kann man überhaupt hier nicht genug gebrauchen – ist die unappetitliche Seite in Rimbauds imponierendem Schaffen. Aber auch hierin ward er von Bedeutung für das Jahrhundert: ein nüchterner Betrunkener, ein Hungriger und Gesättigter zugleich.

Immer stärker wird der Realismus Rimbauds, doch abstoßend wird er nur ab und zu; das urwüchsige Temperament macht ihn verzeihlich. So ist das Spottgedicht "Paris lebt auf" trotz vieler Geschmacklosigkeiten, eine der energischsten, konsequentesten und künstlerisch wervollsten Anpöbelungen, die ein Dichter sich je geleistet hat; ihren Wert hätte diese Anpöbelung schon als typisches Muster des Bourgeoishasses, des Hasses der Bourgeoislust, des klassischen Aristokratenstolzes des Bohémien. Ein für die Zeit, in der es geschaffen ward, ebenso neuartiges Gedicht ist "Die erste Kommunion", in dem die sonderbare Mischung von Seelenschmutz und Mystizismus, die solche Zeremonien auslösen, überlegen wiedergegeben wird. In diesem Sujet zogen ihn die unheimlichen Pubertätsverirrungen an, nur wird er zu andeutend, ist er hier schon zu dunkel, verschleiert er zu fremdartig. Das Gedicht "Der siebenjährige Dichter", in dem Rimbaud, der Frühreife, sich mit dem beängstigenden Problem der Frühreife künstlerisch auseinandersetzt, ist weit wertvoller; ebenso stark ist die korrupte Poesie der "Läusesucherinnen".

Viel weniger kann ich mich mit der Rauschsymphonie "Das trunkene Boot" befreunden, am allerwenigsten diesen Farbenwirrwar, in dem der Neunzehnjährige seine ersehnte bunte Zukunft vorahnt, als die Meisterschöpfung Rimbauds bezeichnen. Der Einfluß dieses Gedichtes auf den französischen Symbolismus war freilich immens, sicher mehr schädlich als nützlich. Seine historische Stellung wächst eben immer mehr über seinen ästhetischen Wert hinaus. So ist auch das bekannte Sonett der Vokale eine Fumisterie, von deren Aufstellungen eine wahr bleibt, daß Phänomene von farbigem Hören und ähnliche Synesthesien bei schöpferischen und kranken Menschen gleichmäßig häufig sind.

[2] Rimbauds Bedeutung liegt in der Revolutionierung der dichterischen Sinnlichkeit und in der trotzig durchgesetzten Selbstbehauptung einer partikularen, keine Situation verschmähenden und seltene, unbeachtete Situationen entdeckenden freien Lyrik. In einer Zeit, wo das Parnassiertum unbeschränkt herrschte und Gemeinplätze der Sinnlichkeit und des Gefühls in korrekt plastische, sicher schöne aber blutlose Verse geschmiedet wurden, ist dieses teils naive, teils kranke Knabengenie vor keiner Kühnheit zurückgebebt. Und als er neue Gefühle, Sinnen- und Formenwerte entdeckt hatte, ward es den anderen nur zu leicht, aparte Reize zu gestalten. Der Symbolismus ist die gerechte Revolte gegen die Schule Leconte de Lisles gewesen; das gewaltsamste, lebensvollste Werk von allen, die hierzu beitrugen, ist immerhin noch das dieses Vorläufers, der in seinen Versen und in seiner Prosalyrik ("Ein Sommer in der Hölle" und "Erleuchtungen") eine der gelungensten Synthesen von Visionärem und leidenschaftlich Gefühltem gab. Neben aller scheinbaren, oft gewollten Verrücktheit steigen doch hier zuerst Klänge auf, an die wir allmählich und mit Genuß unsern Sinn gewöhnt haben.

 

      *       *       *

 

Ich habe am Arrangement der Ammerschen Auswahl so viel ausgesetzt, daß ich energisch betonen muß: diese Rimbaud-Ausgabe ist in deutsch-französischer Uebertragungskunst eine der prächtigsten und überlegensten Leistungen, die zu verzeichnen sind. Nicht nur die Stimmungen, sondern auch die Feinheiten der Originale sind mit Echtheit wiedergegeben und doch lesen sich die Gedichte wie deutsche; es gehört ein außerordentliches Talent der Einfühlung zu einer solch gelungenen Nachschöpfung. Ich lobe mir und meinen Lesern besonders die "Komödie in drei Küssen", den "Schläfer im Tal", "Das trunkene Schiff", "die Läusesucherinnen" und das Sonett "Vokale". In all diesen sind manche Verse schöner als die gleichliegenden Rimbauds.

Wenn ich dann aber einige böse auf die Nerven fallende Schnitzer tadle, so geschieht das lediglich im Interesse des Uebersetzers und um ihm zu zeigen, wie aufmerksam ich sein Werk gelesen. Im "trunkenen Schiff" ist der erste Vers "Comme je descendais des Fleuves impassibles" übersetzt mit "Ich kam die reißenden Flüsse heruntergeschwommen". Wie Ammer impassible mit reißend übersetzen konnte, muß jedem, der französisch versteht, ein Rätsel bleiben. Der Sinn der Verszeile wird durch diesen Schnitzer ganz entstellt. Aehnliches findet sich in der dritten Strophe der "Läusesucherinnen" und auch anderswo. Ein Werk, das der Vollendung so nahe ist wie das vorliegende, sollte frei sein von solchen groben Verstößen.

 

 

[Fußnote, S. 1]

*) Arthur Rimbaud: "Leben und Dichtung". Uebertragen von K. L. Ammer; eingeleitet von Stefan Zweig. Leipzig, Insel-Verlag.   zurück

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Frankfurter Zeitung und Handelsblatt.
1908, Nr. 226, Erstes Morgenblatt, 15. August, S. 1-2. [PDF]

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).


Frankfurter Zeitung und Handelsblatt   online
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:30:2-223884   [bisher: 1914-1918]

 

 

Neudruck

 

 

 

Literatur

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