Arno Holz

 

 

Dir ward das Köstlichste verliehen ...

 

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5       "Dir ward das Köstlichste verliehen
In dieser Tage Sturm und Drang:
Ein Sinn für ew'ge Harmonieen
Und eine Seele voll Gesang.
Dem Jüngling lauscht, es lauscht dem Greise
10   Das deutsche Volk allüberall
Und lieblich klingt die süße Weise:
Dein Herz ist seine Nachtigall!

    Denn wer verstand wie Du das Wesen
Der deutschen Sehnsucht und ihr Leid?
15   Zu ihrem Herold auserlesen
Warst Du das Echo Deiner Zeit!
In dämmerschwülen Tagen sangst Du
Dein: Wache auf! dem deutschen Reich
Und nach dem Sieg von Sedan schlangst Du
20   Das Oelblatt in den Lorbeerzweig.

    Doch nicht der Zeit nur und ihr Wüthen
Hat Dir das Harfenspiel bewegt,
Die duftigsten der Liederblüthen
Dein eignes Herz hat sie gehegt.
25   Doch was es immer auch erfahren,
Stets blieb Dir heilig Deine Kunst,
Und eingedenk des Ewig-Wahren,
Verschmähtest Du des Pöbels Gunst.

    [301] Dem Herrn befahlst Du Deine Wege
30   Und übtest fromm Dein frommes Amt,
Dem Lenz gleich, der das Dorngehege
Mit rothen Rosen überflammt.
Denn alles, was mit seiner Schöne
Das Herz erquickt in Wald und Flur,
35   Du gabst ihm Worte, gabst ihm Töne
Ein Hoherpriester der Natur!

    Und jetzt in einer Zeit der Gährung,
Der schon das Blut zu Eis gerinnt,
Weil sie in eitler Selbstverklärung
40   Den Thurmbau Babels neu beginnt;
Wer schickt sie aus die Friedenstaube,
Wer bricht das Brot und trinkt den Wein?
Du bist es, Du, Du und Dein Glaube,
Dein Glaube an ein Gottessein!
45    
    Wohl tanzt noch immer die Verblendung
Wie ehmals um das goldne Kalb,
Doch naht die Zeit schon der Vollendung
Und weichen wird von uns der Alp.
Denn nicht umsonst hast Du gerungen,
50   Wie Du gekämpft, hast Du gesiegt:
Von Sphärenharmonie umklungen,
Ein Aar, der in die Sonne fliegt.

    Schon steht die Kunst nicht mehr am Pranger,
Schon winkt auf's Neu ihr Bahn auf Bahn,
55   Und unsre Zeit sieht zukunftsschwanger
Das kommende Jahrhundert nahn;
Drin werden tausend Blüthen blinken
In neuer Glorie neuem Schein;
Und mag die Frucht auch andern winken,
60   Die Saat, die goldne Saat ist Dein!"

    [302] O alte Zeit, o altes Lieben,
Euch schleift kein Stahl, kein Diamant!
Was so vor Jahren ich geschrieben,
Heut nahm ich's wiederum zur Hand.
65   Und wieder sprang mit jedem Schlage
Mein Herzblut an zu schnellerm Lauf,
Und eingedenk verschollner Tage
Schlug ich die Juniuslieder auf.

    Ferndraußen schwebte durch die Lüfte
70   Der erste Sonntag im April,
Durchs Zimmer flog's wie Veilchendüfte
Und heimlich war's und kirchenstill.
Vom Thurm nur läuteten die Glocken
Den Winter in sein Wittwerbett,
75   Und frühverwehte Blüthenflocken
Warf mir der Lenz aufs Fensterbrett.

    Ich aber saß und las sie wieder,
O Gott, mir war das Herz so schwer! –
Ich las die alten, goldnen Lieder:
80   Das Heimweh und die Nacht am Meer.
Im Mondschein schritt ich weltvergessen
Hinunter und hinauf den Strand
Und sacht umrauschten die Cypressen
Das Inselmeer von Griechenland,
85    
    Des Südens Sterne sah ich scheinen,
Doch fühlt ich nicht des Südens Lust;
Der Liebe langverhaltnes Weinen
Rang schluchzend sich aus meiner Brust.
Als müßt es wonnig sich verbluten,
90 Vor Sehnsucht ward das Herz mir weit,
Und durch mein Sinnen ließ ich fluthen
Das Heimweh nach der Ewigkeit.

    [303] Und wieder dacht' ich dann begeistert
Des Sängers, der dies Lied uns sang,
95   Der eine Welt mit ihm bemeistert,
Der Zeit und Raum mit ihm bezwang.
Saß er jetzt auch in sich versunken,
Ein Liederbuch auf seinen Knieen,
Und lauschte lenz- und wohllautstrunken
100   Dem Glockenspiel von St. Marien?

    Er, der Brunhilde, die Walkyre,
Aus Island rief an unsern Rhein ....
Da horch, ein Klopfen an der Thüre
Und laut erschallte mein Herein!
105   Und eilvoll trat zu mir ins Zimmer
Mein Freund, der mir die Rechte bot;
Schon seines Auges feuchter Schimmer
Sprach, eh' sein Wort sprach:  Er ist todt!

    Er starb, noch eh' die Morgenröthe,
110   Eh' sich die Nacht ins Auge sahn;
Mit Uhland, Schiller, und mit Goethe,
Wallt nun auch Geibel seine Bahn.
Die Stirn vom Lorbeer sanft umfächelt,
Mit seinem Herrn ist er vereint;
115   Sein bleiches Antlitz liegt und lächelt,
Die ew'ge Liebe aber weint. –

    O wehmuthweiche Trauerkunde,
Wie schlugst du schmerzlich an mein Ohr;
Mir war's, als ob ich jäh zur Stunde
120   Ein Stück von meinem Selbst verlor.
Der Tod, der bleiche Allvernichter,
Blies mir ins Herz die Melodie:
O, nun ist todt der letzte Dichter
Und mit ihm auch – die Poesie!
125    
    [304] Kein armes Wörtchen konnt' ich stammeln,
Ein Schauer war's, der mich beschlich,
Erst mählich wußt' ich mich zu sammeln,
Der Bann, der mich umfangen, wich.
Der Muse Flügel hört' ich schlagen
130   Und all mein Wesen war entflammt:
Halt ein, rief ich, mein Freund, mit Klagen,
Nun feiern wir sein Todtenamt!

    Und sacht hieß ich ihn niedersitzen,
Ich aber wandte mich geschwind;
135   Der blanken Lederbände Blitzen
Zog magisch mich an's Bücherspind.
Durchs Fenster fielen Sonnenstäubchen
Und bauten einen goldnen Steig
Und draußen wiegte sich ein Täubchen
140   Auf windbewegtem Fliederzweig.

    Ich aber las schnell längs den Brettern
Die bunten Titel Band für Band,
Bis endlich mit vergilbten Lettern
Ich ein verstaubtes Büchlein fand.
145   Gepreßt lag eine Schlehdornblüthe
Drin als ein Pfand verjährter Lust,
Ich schlug es auf, mein Antlitz glühte,
Und klangvoll brach's aus meiner Brust:

    "Es ist ein hoher Baum gefallen,
150   Ein Baum im deutschen Dichterwald,
Ein Sänger schied, getreu vor allen,
Von denen deutsches Lied erschallt.
Wie stand mit seinem keuschen Psalter
Im jüngern <Schwarm> er stolz und schlicht;
155   Ein Meister und ein Held wie Walther
Und rein sein Schild, wie sein Gedicht."

    [305] Ein gluthgeborstner Feuerofen,
In lohen Flammen stand mein Herz;
Rollt doch ein Klang durch diese Strophen,
160   Ein Klang wie von korinthisch Erz!
Und weiter, immer weiter las ich
Des todten Dichters eignes Lied,
Daß er's einst Uhland sang, vergaß ich
Und wußte eins nur noch:  Er schied!
165    
    "Er schied, es bleibt sein Mund geschlossen
Im Wort so karg, im Lied so klar:
Der Mund, draus nie ein Wort geflossen,
Das seines Volks nicht würdig war.
Er schied, doch waltet sein Gedächtniß
170   Unsterblich fruchtend um uns her,
Das ist an uns sein groß Vermächtniß:
So treu und deutsch zu sein wie er!"

    Ich schwieg; der Lenz hielt draußen Feier
Und uns're Herzen schlugen drein,
175   Und leuchtend über Wald und Weiher
Sein Goldnetz wob der Sonnenschein.
Verwehte Frühlingsdüfte kamen
Von fernher über Flur und Ried,
Und wie ein feierliches Amen
  Klang hoch im Blau ein Lerchenlied.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Emanuel Geibel. Ein Gedenkbuch.
Herausgegeben von Arno Holz.
Berlin u. Leipzig: Parrisius 1884, S. 300-305.

URL: https://archive.org/details/emanuelgeibelei00holzgoog

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

Aufgenommen in

 

 

 

Werkverzeichnis


Verzeichnisse

Scheuer, Helmut: Arno Holz im literarischen Leben des ausgehenden 19. Jahrhunderts (1883 – 1896).
Eine biographische Studie.
München: Winkler-Verlag 1971.
S. 308-313: Literaturverzeichnis. Werke von Arno Holz.

Wende, Waltraud: Auswahlbibliographie zu Arno Holz.
In: Text und Kritik. Heft 121: Arno Holz.
München: edition text + kritik 1994, S. 117-127.



Holz, Arno: Klinginsherz! Lieder.
Berlin: Arendt 1883.
PURL: http://digital.slub-dresden.de/id312179782/1

Holz, Arno: Ein offener Brief an Herrn Richard Fellner
[Die Dichtkunst der Jetztzeit]
.
In: Kyffhäuser-Zeitung (Organ der Deutschen Studentenschaft).
Wochenschrift für alle Universitäts-Angehörige deutschen Stammes und deutscher Zunge.
Jg. 3, 1883:
Nr. 4, 22. Oktober, S. 38-40
Nr. 5, 29. Oktober, S. 48-50
Nr. 6, 5. November, S. 57-58. [PDF]

Holz, Arno (Hrsg.): Emanuel Geibel. Ein Gedenkbuch.
Berlin u. Leipzig: Parrisius 1884.
URL: https://archive.org/details/emanuelgeibelei00holzgoog

Holz, Arno: Das Buch der Zeit. Lieder eines Modernen.
Zürich: Verlags-Magazin (J. Schabelitz) 1886.
PURL: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001A42B00000000
URL: http://www.deutschestextarchiv.de/holz_buch_1886

Holz, Arno: Der diesjährige Pariser "Salon".
In: Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft.
1887, Bd. 2, Heft 9, [Juni], S. 336-343.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_kkM1AAAAMAAJ

Holz, Arno: Die Freie Bühne.
In: Das Magazin für die Litteratur des In- und Auslandes. Wochenschrift der Weltlitteratur.
Jg. 58, 1889:
Nr. 42, 12. Oktober, S. 666-668
Nr. 45, 2. November, S 716-717
Nr. 49, 30. November, S. 780-782.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_oX4DAAAAYAAJ

[Holz, Arno:] Charles Baudelaire
(Die Literatur der Gegenwart. In Einzeldarstellungen; XII).
In: Sonntagsblatt der New Yorker Staats-Zeitung.
Jg. 41, 1889, Nr. 44, 3. November, S. 2.
Pseudonym: Fritz Erdmann. Für die Zuschreibung vgl.
Thorsten Fricke: Arno Holz und das Theater. Biografie – Werkgeschichte – Interpretation.
Bielefeld 2010, S. 106 u.
David Weller: Arno Holz. Anfänge eines Dichterlebens.
Würzburg 2013, S. 256.

Holz, Arno: Zola als Theoretiker.
In: Freie Bühne für modernes Leben.
Jg. 1, 1890, Heft 4, 26. Februar, S. 101-104. [PDF]

Holz, Arno: Die neue Kunst und die neue Regierung.
In: Freie Bühne für modernes Leben.
Jg. 1, 1890, Heft 6, 12. März, S. 165-168. [PDF]

Holz, Arno: Die "dunkle Materie" im Abgeordnetenhaus.
In: Freie Bühne für modernes Leben.
Jg. 1, 1890, Heft 12, 23. April, S. 344-347. [PDF]

Holz, Arno: Die Kunst. Ihr Wesen und ihre Gesetze.
Berlin: Issleib (Gustav Schuhr) 1891.
URL: https://archive.org/details/diekunstihrwese02holzgoog

Holz, Arno: Die Kunst. Ihr Wesen und ihre Gesetze. Neue Folge.
Berlin: Issleib (Gustav Schuhr) 1892.
URL: https://archive.org/details/diekunstihrwese00holzgoog

Holz, Arno: Das Buch der Zeit. Lieder eines Modernen.
Zweite, vermehrte Aufl. Berlin: Fontane & Co. 1892.
URL: https://archive.org/details/buchderzeitlie1892holzuoft

Holz, Arno: Ein neuer Lyriker (Otto Julius Bierbaum).
In: Das Magazin für Litteratur.
Jg. 61, 1892, Nr. 23, 4. Juni, S. 375-376. [PDF]

Holz, Arno: Ein neuer Heilsroman. (Mackay's "Anarchisten.").
In: Die Gegenwart. Wochenschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben.
Bd. 41, 1892, Nr. 26, 25. Juni, S. 410-411. [PDF]

Holz, Arno: Phantasus.
Erstes Heft.
Berlin: Sassenbach 1898.
URL: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0008/bsb00087384/images/
URL: http://www.deutschestextarchiv.de/holz_phantasus01_1898

Holz, Arno: Phantasus.
Zweites Heft.
Berlin: Sassenbach 1899.
URL: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0008/bsb00087385/images/
PURL: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00019F7500010000
URL: http://www.deutschestextarchiv.de/holz_phantasus02_1899

Holz, Arno: [Selbstanzeige:] Phantasus. Berlin. Johann Sassenbach.
In: Die Zukunft.
Bd. 23, 1898, 30. April, S. 210-219.
URL: https://archive.org/details/diezukunft34hardgoog

Holz, Arno: Revolution der Lyrik.
Berlin: Sassenbach 1899.
URL: https://archive.org/details/revolutionderl00holz
URL: http://www.literature.at/alo?objid=10928

Holz, Arno: "Meine" neue Lyrik.
In: Die Neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens.
Jg. 17, 1898/99, Nr. 27, [März 1899], S. 16-22.
URL: http://library.fes.de/nz/index.html

Holz, Arno: Die Blechschmiede.
Leipzig: Insel-Verlag 1902.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_tqcsAAAAYAAJ

Holz, Arno: [Antwort auf eine Rundfrage zum vers libre].
In: Poesia. Rassegna internazionale.
Jg. 2, 1906, Heft 3-5, April-Juni, [S. 50].
URL: http://bluemountain.princeton.edu/title.html?titleURN=bmtnaai

Holz, Arno: Phantasus.
Leipzig: Insel-Verlag 1916.
PURL: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000EC1F00000000

Holz, Arno: Die neue Wortkunst.
Eine Zusammenfassung ihrer ersten grundlegenden Dokumente.
Berlin: Dietz 1925 (Das Werk von Arno Holz. Bd. 10).
URL: https://archive.org/details/3819410.8-10


Holz, Arno: Briefe. Eine Auswahl.
Hrsg. von Anita Holz und Max Wagner.
Mit einer Einführung von Hans H. Borcherdt.
München: Piper 1948.
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN543767140

Holz, Arno: Die Revolution der Lyrik.
Eine Einführung in sein Werk und eine Auswahl von Alfred Döblin.
Wiesbaden: Steiner 1951 (Verschollene und Vergessene).

Holz, Arno: Phantasus.
Hrsg. von Gerhard Schulz.
Stuttgart: Reclam 1984 (Universal-Bibliothek, 8549).

Holz, Arno: Phantasus.
Traduit de l'allemand et présenté par Huguette et René Radrizzani.
Chambéry: Éd. Comp'act 2001 (Collection Morari).
Erste französische Übersetzung des "Phantasus" von 1898/99.

Bahr, Hermann / Holz, Arno: Briefwechsel 1887 - 1923.
Hrsg. von Gerd-Hermann Susen u. Martin Anton Müller.
Göttingen: Wallstein Verlag 2015.

 

 

 

Literatur

Brandmeyer, Rudolf: Poetologische Lyrik. In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte. Hrsg. von Dieter Lamping. 2. Aufl. Stuttgart 2016, S. 164-168.

Fohrmann, Jürgen: Lyrik. In: Bürgerlicher Realismus und Gründerzeit 1848 – 1890. Hrsg. von Edward McInnes u.a. München u.a. 1996 (= Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Bd. 6), S. 394-461.

Gymnich, Marion / Müller-Zettelmann, Eva: Metalyrik: Gattungsspezifische Besonderheiten, Formenspektrum und zentrale Funktionen. In: Metaisierung in Literatur und anderen Medien. Theoretische Grundlagen – Historische Perspektiven – Metagattungen – Funktionen. Hrsg. von Janine Hauthal u.a. Berlin u.a. 2007 (= spectrum Literaturwissenschaft / spectrum Literature, 12), S. 65-91.

Helmes, Günter: Auf Geibel komm raus! Der junge Arno Holz zwischen Tradition und Innovation. In: Text und Kritik. Heft 121: Arno Holz. München 1994, S. 12-19.

Hinck, Walter (Hrsg.): Schläft ein Lied in allen Dingen. Das Gedicht als Spiegel des Dichters. Poetische Manifeste von Walther von der Vogelweide bis zur Gegenwart. Frankfurt a.M. 1985.

Linduschka, Heinz: Die Auffassung vom Dichterberuf im Deutschen Naturalismus. Frankfurt a.M. u.a. 1978 (= Würzburger Hochschulschriften zur Neueren Deutschen Literaturgeschichte, 2).

Martus, Steffen u.a. (Hrsg.): Lyrik im 19. Jahrhundert. Gattungspoetik als Reflexionsmedium der Kultur. Bern u.a. 2005 (= Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, 11).

Pott, Sandra: Poetiken. Poetologische Lyrik, Poetik und Ästhetik von Novalis bis Rilke. Berlin u.a. 2004.

Scheuer, Helmut: Arno Holz im literarischen Leben des ausgehenden 19. Jahrhunderts (1883 – 1896). Eine biographische Studie. München 1971.

Schneider, Lothar L.: Realistische Literaturpolitik und naturalistische Kritik. Über die Situierung der Literatur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Vorgeschichte der Moderne. Tübingen 2005 (= Studien zur deutschen Literatur, 178).

Völker, Ludwig: "Alle Erneuerung geht von irgendeiner 'Prosa' aus". Die lyrische Moderne und der Naturalismus. In: Deutsche Dichtung um 1890. Beiträge zu einer Literatur im Umbruch. Hrsg. von Robert Leroy u.a. Bern u.a. 1991, S. 203-235.

Volkmann, Christian: Emanuel Geibels Aufstieg zum literarischen Repräsentanten seiner Zeit. Berlin 2018.

Weller, David: Arno Holz. Anfänge eines Dichterlebens. Würzburg 2013 (= Epistemata; Reihe Literaturwissenschaft, 777).

 

 

Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer